Schönberger Hof- Himmel oder Hölle

Posted by admin on 11. November 2013 in gutbürgerliche Küche | Short Link

Eindeutig Hölle – normalerweise war es immer Standard und Prämisse, keinen Verriss über eine Lokalität zu schreiben, aber der Schönberger Hof hat es einem
nicht leicht gemacht, nach drei erfolglosen Besuchen, etwas Gutes an dieser Lokalität finden zu können.

Die intransparente Speisekarte, vielleicht lag es an eigener Unzulänglichkeit…

Zu den normalen Besuchszeiten, wenn wir wandern waren, gab es immer die abgespeckte Karte. Warmes Essen gibt es wohl nur bis 14 Uhr, dann ist Pause und dann erst wieder ab 17 Uhr eine magere Abendkarte.
Zwischen diesen Zeit gibt es (fast) nichts. Aber versucht selbst mal diese Karte richtig zu deuten. Nicht einmal eine Suppe kann man um 15 oder 16 Uhr essen, wenn man um diese Zeit dorthin wandert.

Ob der seltsamen Uhrzeitvarianten wurde die Bedienung gefragt, ob denn eine Suppe derzeit verfügbar sei. Diese Anfrage wurde beiläufig im vorrübergehen mit einem unfreundlichen Ton abgeschmettert.
Aus Verzweiflung und des knurrenden Magens wegen wurde eine Schäufele bestellt, dass dann auch prompt nach mehreren Minuten generös aus dem Kühlschrank gebracht wurde und sich langsam der Umgebungstemperatur anpasste.
Garniert wurde diese vorbereitete kulinarische Köstlichkeit mit einem Brot, dessen Konsistenz seinesgleichen sucht. Als Selbstverteidigungswaffe ein probates Mittel, um sich gegen Zugriffe auf die eigene Versehrtheit zu erwehren.

Wer hier ein knusprig, fluffiges Bauernbrot mit leckerer Kruste erwartet wird von einem Tage alten brotähnlichem Etwas enttäuscht, das von der muffigen Bedienung wohl schon mehrmals hin- und hergereicht wurde und sein Dasein in seinem
traurigen Brotkorb tagelang verschmäht auf dem Kaminsims fristete.

Man kann die Aussicht genießen, ein Getränk trinken. Ja, das kann man… Aber mehr sollte man nicht machen.

Service unerwünscht, lange Wartezeiten. Selbst um an dieses Trockenbrot heranzukommen, ist Geduld und Liebe zur umgebenden Natur gefragt.
Es scheint, dass sich der Hof mit vorbereiteten Food auf eine Spitzenzeit zwischen 12.00 und 14 Uhr eingerichtet hat und durch sein Alleinstellungsmerkmal auch keinerlei Absichten hegt,
sich in irgendeiner Weise kulinarisch, geschweige denn servicetechnisch zu verkünsteln.

Klingt hart, ist aber gerecht. Wir waren dreimal da. Es war immer unfreundlich, gab fast nichts zu essen, dass Essen das wir generös erhielten war minderwertig.
Lieber selbst eine Stulle mitnehmen. Das erspart viel Leid…

Ein Ausnahmebericht! (Subjektiv)

Update 17.09.2016
Ein erneuter Versuch spontan mittags am Samstag nach einer kleinen Wanderung.
Unser Plan: Einmal Pommes und zwei Apfelsaftschorle. Dies schien uns absolut möglich zu sein. So vorbereitet saßen wir uns draußen an einen Tisch. Außer uns waren noch vier Personengruppen anwesend.
Nach einer angemessen Zeit kam eine ältere Bedienung an den Tisch vor uns, ich machte mich bemerkbar mit einem Blick und sie reagiert und kam danach auch zu uns.
Läuft ja schon mal ganz gut dachte und war positiv gestimmt und voller Freude.
Vielleicht wird es ja diesmal doch ganz anders. Eine schöne Zeit zum Entspannen, gutes Essen und eine lustige, freundliche Bedienung, die dem schönen Tag noch ein Sahnehäubchen aufsetzt.
Zu früh gefreut!
Mürrisch schmiess sie uns die schweren Speisekarten mit dem Ledereinband auf den Tisch, während ich gleich versuchte die Chance am Schopfe zu packen und schnell meinte, dass wir schon wüßten, was wir bestellen wollen…
Weiter kam ich nicht.
Genervt , Hände über den Kopf zusammenschlagend,und schon halb im Gehen sagte sie etwas von Heute ist viel los, wir müßten schon Zeit mitbringen und verschwand flugs im Eingang.
Durstig und vor den Kopf gestoßen saßen wir dehydriert mit konsternierten Gesichtsausdruck da.

Man könnte natürlich an dieser Stelle fairerweise einwerfen, dass eben mal viel los sein kann, dass dies auch nur Menschen sind und nicht jeder gleich schon seine Getränke bestellen kann.

Aber leider war diese Erfahrung Wasser auf unseren Mühlen. Es hat irgendwie nie nett geklappt. Aber macht euch selbste einen Eindruck davon.

Um mal etwas positives zu berichten, schreibt uns doch eure Erfahrungen an erfahrungen@restaurantfuehrer-freiburg.de


2 Comments

  • Graukopf sagt:

    Der Autor schreibt,dass er (oder sie) dehydriert war.Das merkt man an der üblen Beschreibung des angeblichen Aufenthaltes.Erst mal lesen und dann motzen.Die Öffnunszeiten der Küche stehen in der Karte.Ich bin öfters auf dem Schönberg und stelle immer wieder fest,dass Gäste noch nicht mal sitzen und schon schreien”ich warte schon 15 Minuten”.Keine Gaststätte ist fehlerfrei,aber auf dem”Berg” sind fast alle (ausser notorischen Nörglern)zufrieden.Warum gibt es so viele Stammgäste?Gruß! Lothar

  • admin sagt:

    Wir waren wandern und hatten einfach Durst.
    Sie freuen sich endlich eine Gaststätte zu erreichen und möchten einfach etwas trinken. Aber nach 15 Minuten ignorien, freut man sich über das bekannte Statement: “Möchten Sie schon etwas trinken?”
    Aber es kam nicht und auf unsere unarrogante Anmerkung wir haben einfach Durst und waren lange unterwegs wurden wir einfach links liegengelassen.

    Wir sind echt keine arroganten Porschefahrer oder etwas in der Art. Eher das Gegenteil.

    Drei Versuche. Dreimal Pech.

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